Tian Gong international

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Das »Zentrum der Hoffnung« in Thailand

2010 reiste eine Gruppe von 6 Tian-Gong-Praktizierenden aus Deutschland und Hongkong nach Thailand, um im Zentrum der Hoffnung »Wat Phrabatnampu« in Lopburi mit an AIDS Erkrankten zu arbeiten und sie in speziellen Qi-Gong-Übungen zu unterrichten. Die Reisekosten wurden von den Teilnehmern und aus Spendenmitteln getragen.

Unsere Arbeit in Thailand – ein kleiner Bericht

120 km nördlich von Bangkok befindet sich das „Zentrum der Hoffnung“ – ein buddhistischer Tempel, in dem AIDS-Erkrankte versorgt und betreut werden. Neben 400 Betten für die Patienten gibt es auch 35 Betten für sehr schwer Erkrankte – der Platz ihrer letzten Tage. Der Tempel lebt von Spenden und ehrenamtlicher Unterstützung. Zum Tempel gehört auch das etwa 70 km entfernte THAMMARAK NIWET HOUSING PROJECT, ein separates Dorf, in dem 10.000 HIV-positive Menschen leben sollen. Dort wird das Tian-Gong-Team in den nächsten zwei Wochen arbeiten.

Im Tempel erhalten die AIDS-Patienten die notwendige medizinische und spirituelle Betreuung. Viele von Ihnen können ihre Familien und Heimatorte nicht wieder aufsuchen, da in der thailändischen Gesellschaft große Ängste vor HIV bestehen. Die Einrichtung leistet daher wertvolle Aufklärungsarbeit, um das Stigma, unter dem die HIV-Infizierten leiden, zu bekämpfen.

Wir beginnen, in kleinen Gruppen die Tong Tian Gong-Einführungsübung zu praktizieren. Die Patienten der Krankenstation nehmen die Übung gern an; die Verständigung „mit Herz, Händen und Füßen“ klappt ganz gut. Einige sind recht schwach und es bereitet anfangs etwas Mühe, die Bewegungen auszuführen – doch die Energie kommt spürbar an und es geht immer besser.

Nach einigen Tagen arbeiten wir in zwei „Schichten“: Am frühen Morgen üben wir gemeinsam weiterhin die Tong Tian Gong-Übung; einige Patienten beherrschen sie mittlerweile so gut, dass sie andere korrigieren können. Abends wird nun zusätzlich die Tian-Gong-Nierenübung praktiziert. Dabei finden auch die ersten Qi-Gong-Energieübertragungen statt.

Unsere Arbeit weitet sich aus: Beim Besuch einer staatlichen Schule für Waisenkinder auf dem Dorfgelände lernen wir „zufällig“ die Englischlehrerin Pin kennen. Spontan ermöglicht sie es uns, mit den Schülern ihrer Schule zu üben. Von da an praktizieren wir jeden Abend auf dem Schulhof mit ca. 100 Schülern Tong Tian Gong, später auch die Nierenübung. Auch dürfen wir eine Energieübertragung durchführen, die sehr intensiv aufgenommen wird. All das ist vollkommen außerhalb unserer Erwartungen…

Nun trifft auch Meisterin Tianying ein. Den Höhepunkt der Tiang-Gong-Arbeit im „HIV-Dorf“ bildet die Energieübertragung von Meisterin Tianying für die Schüler der Waisenschule. Einige von ihnen sind bereits mit dem lebensbedrohlichen HIV-Virus im Blut geboren worden. Die Schüler sind sehr diszipliniert und offen, viele gehen schnell in einen tiefen Qi Gong-Zustand und genießen die starken Energien.

Der Abschied fällt nicht leicht. Trotz sprachlicher Verständigungsprobleme haben sich intensive Herzensverbindungen zu den Patienten und Schülern entwickelt. Vom Direktor der Schule und allen Schülern werden wir feierlich verabschiedet, dann verabschieden wir uns von den Patienten. Wir hoffen, dass der zarte „Samen“, der gepflanzt wurde, überlebt...

»Was sie geben, ist nicht nur Liebe, sondern auch Lebensenergie.« Meisterin Tianying, über die Helfer in Thailand

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