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»Ihr seid unsere tausend Hände« in Peru

In Peru gibt es ein starkes Interesse an alternativen Methoden für ganzheitlichen Gesundheit, besonders unter Ärzten und Therapeuten der Komplementärmedizin. Vor einem Jahr lernten sie in vier Städten bei unseren spanischen Tian Gong-Lehrern die Grundlagen. Ärzte wie Patienten waren begeistert und gründeten erste Übungsgruppen. Dieses Jahr wollten sie nun endlich Meisterin Tianying kennen lernen.

Unsere Arbeit in Peru

Große Pläne für die Zukunft

Die diesjährige Peru-Reise führte Meisterin Tianying und 5 ehrenamtliche Tian Gong-Lehrer zunächst in die Hauptstadt Lima. Gleich am ersten Morgen hatten Meisterin Tianying und ihr Team einen Termin bei der nationalen Koordinatorin für Komplementärmedizin, um über die Möglichkeit zu beraten, ab 2012 in Peru medizinisches Personal in Qigong auszubilden.

Am zweiten Tag gab es eine Schulung für Übungsleiter und Treffen mit der neuen Übungsgruppen in Lima.

 

Unser Team mit »tausend Händen«

Meisterin Tianying (Mitte), Donna (Psychologin aus den USA, 3.v.l.), Fernando (Arzt, Mitte), Shana (Krankenschwester, Mitte), Carmina (Physiotherapeutin, rechts), alle drei aus Spanien, Katrin als Dolmetscherin (hinten).

Die Koordinatorin in Peru ist Janet (Lehrerin, 3. v.r.), die selbst durch Qigong gesund wurde, hier mit zwei Freiwilligen aus Cusco (in weiß). Das Team um den Arzt Manuel (2. v.l.) erwartete uns in der Klinik, wo er viermal pro Woche mit seinen Patienten Tian Gong geübt wird!

 
 
Inzwischen gibt es in vier Städten Tian-Gong-Übungsgruppen. Meisterin Tianying war ganz gerührt von dem Engagement der Freude in Peru. »Ihr seid unsere tausend Hände, wie bei der asiatischen Göttin der Liebe und Barmherzigkeit Guanyin«, sagte sie zu ihnen. Dank der helfenden Hände werden neue Teilnehmer gut angeleitet und betreut.

Qigong für jung gebliebene Senioren...

Nirgends wird so viel gelacht wie im Seniorenzentrum in Puerto Maldonado, einer Stadt im Amazonasgebiet. Nach einem tropisch-veganen Begrüßungsessen trafen wir uns mit den Koordinatorinnen des Tian Gong-Vereins. Liebevoller und freiwilliger Dienst für die Gemeinschaft ist das wichtigste Anliegen aller Tian Gong-Gruppen. Am Nachmittag gab die Meisterin eine Energieübertragung im Krankenhaus »Santa Rosa« und am Abend bei den Senioren. Hier und im Krankenhaus finden wöchentlich 3-4 Mal Tian Gong-Übungsstunden statt.

… und Qigong für Kinder

Die Ärztin und Übungsleiterin Dr. Teresa schrieb uns, dass das tropische Dengue-Fieber jedes Jahr viele Opfer besonders unter Kindern fordert, weil die Erreger stärker und die Kleinen immer schwächer werden. Die Meisterin lud also Kinder, Eltern und Erzieher (hier 3 Kindergartengruppen) zur Lungenübung mit Energieübertragung zur Stärkung des Immunsystems ein. Wir übergaben mehrere CDs mit einer Aufnahme zum gleichen Zweck, die sie jederzeit anhören können.

Hinterher gab es »Energiebonbons« aus den Händen der Meisterin und am Abend eine Lichtmeditation für die Erwachsenen. Zwischendurch behandelte Tianying einige Kinder mit Energie, die ernsthaftere Probleme hatten.

Qigong in der Inca-Stadt

Wieder in den Anden, diesmal in der alten Inca-Hauptstadt Cuzco in fast 4000m Höhe. Über 120 Teilnehmer sind zur Energieübertragung mit dem »Licht der Himmlischen Liebe« gekommen. Die meisten berichteten sofort von mehr innerer Ruhe und nachlassenden Beschwerden. Viele von ihnen haben nach einer Tian Gong-Schule in Cuzco gefragt: Seit 2010 gibt es sie bereits – eine Eigeninitiative unserer Freunde. Ihre Koordinatorin ist Janet, die Lehrerin.

 

Qigong bei Indigenas

Indigenas werden die »Indianer« respektvoll genannt, »indio« ist dagegen bis heute ein Schimpfwort in Peru! Hier hat uns Janet in ein Dorf in den Anden eingeladen, wo indianische Frauen von einer Nichtregierungsorganisation Hilfe zur Selbsthilfe bekommt, vor allem wirtschaftlicher Art. Tianying gibt Unterrichtet in Gesundheit – mit Qigong und guten Tipps für den Alltag. »Füße warm halten« braucht sie hier nicht anzumahnen. Die Indigenas haben immer warme Hände und Füße, auch wenn sie barfuß gehen. Die Erde, das Feld, wird nicht mit Schuhen getreten. Durch die Fußsohlen sind sie mit Mutter Erde im ständigen Gebet.

Und sie lachen und scherzen genauso gern sie die Frauen im Seniorenzentrum im »Dschungel«, z.B. als Tianying ein Baby Huckepack nahm und sich so richtig als Teil der Familie fühlte.

Ein Wunsch geht in Erfüllung

Seit die peruanischen Freunde von der Energie-Schutzhülle gehört haben, wollten sie unbedingt diesen Kurs bei der Meisterin belegen. In diesem Jahr war es soweit: Die Teilnehmer waren alle sehr offen und bereit, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Das Thema »Lebensaufgaben und Entwicklung der Seele« haben sie gut verstanden. So ging Tianying auf ihren Wunsch ein und es gab einen Schutzhüllen-Kurs. Mögen die Peruaner auch weiterhin mit ganzem Herzen dabei sein, sich selbst, alle anderen und die Erde immer liebevoller zu behandeln. Dann sollte eine friedliche und freudvolle Zukunft für alle möglich sein.

Tian Gong Blog

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